Kennzahlen Arbeitsmarkt Deutschland

 

Die aktuellen Kennzahlen zum Arbeitsmarkt Deutschland: September 2019

 

IT Gehaltsindex1

Steigung (+2,8)

 

128,4 (+2,8)

 

BA-X 2

-1

 

242,0 (-1)

 

IAB Arbeitsmarktbarometer 3

-0,4 Reduktion

 

101,2 (-0,4)

 

ifo Beschäftigungsbarometer 4

-1,4 Reduktion

 

98,1 (-1,4)

 

ZEW Konjunkturerwartungen 5

-19,6 Reduktion

 

-44,1 (-19,6)

1) Der IT Gehaltsindex Deutschland stieg im 2. Quartal 2019 um 2,8 Punkte auf 128,4. Der IT Gehaltsindex Deutschland wird quartalsweise von Vesterling auf Basis der tatsächlich vertraglich vereinbarten Jahresgehälter bei Neueinstellungen von IT-Fach- und Führungskräften ermittelt.

2) Der Stellenindex der Bundesagentur für Arbeit (BA-X) ist im August gegenüber Juli um einen auf 242 Punkte zurückgegangen. Im Vergleich zum Vorjahr ergibt sich ein Minus von 10 Punkten. Nach einer langen Phase des Wachstums gibt die Kräftenachfrage damit auf hohem Niveau weiter nach. Der BA-X bildet die Entwicklung der Kräftenachfrage am ersten Arbeitsmarkt ab. In den saisonbereinigten Index fließen die bei der BA gemeldeten ungeförderten Arbeitsstellen (inkl. Stellen der Kooperationspartner), sowie die gemeldeten Stellen für Freiberufler, Selbständige und aus der privaten Arbeitsvermittlung ein.
Siehe: https://statistik.arbeitsagentur.de/Statistikdaten/Detail/201908/arbeitsmarktberichte/bax-ba-x/ba-x-d-0-201908-pdf.pdf

3) Das IAB-Arbeitsmarktbarometer ist im August um 0,4 Punkte gefallen. Der Frühindikator des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) weist mit 101,2 Punkten nach wie vor einen positiven Stand aus. Grund dafür ist der noch immer günstige Beschäftigungsausblick. „Der Arbeitsmarkt befindet sich in der kontrollierten Defensive“ sagt Enzo Weber, Leiter des IAB-Forschungsbereichs „Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen“. Grund dafür seien die Auswirkungen des Wirtschaftsabschwungs auf konjunktursensible Bereiche wie Zeitarbeit, Exportindustrie und Logistik. Das IAB-Arbeitsmarktbarometer beruht auf einer monatlichen Befragung aller lokalen Arbeitsagenturen zu der von ihnen erwarteten Arbeitsmarktentwicklung in den nächsten drei Monaten. Der Indikator bezieht sich auf die saisonbereinigte Entwicklung der Arbeitslosigkeit, also unter Herausrechnung der üblichen jahreszeitlichen Schwankungen.
Siehe: http://www.iab.de/de/daten/arbeitsmarktbarometer.aspx

4) Das ifo Beschäftigungsbarometer ist im August auf 98,1 Punkte gefallen, nach 99,5 Punkten im Juli. Die Personalabteilungen in deutschen Unternehmen schreiben immer weniger neue Stellen aus. Das ifo Beschäftigungsbarometer basiert auf ca. 9.500 monatlichen Meldungen von Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes, des Bauhauptgewerbes, des Groß- und Einzelhandels und des Dienstleistungssektors. Die Unternehmen werden gebeten ihre Beschäftigtenplanungen für die nächsten drei Monate mitzuteilen. Siehe: https://www.ifo.de/node/45219

5) Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland gehen im August 2019 erneut stark zurück. Sie liegen aktuell bei minus 44,1 Punkten. Dies entspricht einem Rückgang um 19,6 Punkte. Der langfristige Durchschnitt der ZEW-Konjunkturerwartungen beträgt 21,6 Punkte. Die ZEW-Konjunkturerwartungen weisen damit den niedrigsten Stand seit Dezember 2011 auf. „Die ZEW-Konjunkturerwartungen zeigen einen erheblich verschlechterten Ausblick für die deutsche Konjunktur“, kommentiert ZEW-Präsident Prof. Achim Wambach, Ph.D. An der Umfrage zu den ZEW-Konjunkturerwartungen beteiligen sich bis zu 350 Finanzexperten. Der Indikator gibt die Differenz der positiven und negativen Erwartungen für die künftige Wirtschaftsentwicklung (auf Sicht von sechs Monaten) in Deutschland wieder.
Siehe: https://www.zew.de/de/presse/pressearchiv/erhebliche-verschlechterung-des-ausblicks/

 

 

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