Kennzahlen Arbeitsmarkt Deutschland

 

Die aktuellen Kennzahlen zum Arbeitsmarkt Deutschland: April 2019

 

IT Gehaltsindex1

+5,6 Steigerung

 

125,6 (+5,6)

 

BA-X 2

+/-0 Verbleib

 

255 (+/-0)

 

IAB Arbeitsmarktbarometer 3

-0,3 Reduktion

 

103,0 (-0,3)

 

ifo Beschäftigungsbarometer 4

-1,1 Rückgang

 

101,6 (-1,3)

 

ZEW Konjunkturerwartungen 5

+2,5 Steigerung

 

-3,6 (+9,8)

1) Der IT Gehaltsindex Deutschland stieg im 1. Quartal 2019 um 5,6 Punkte auf 125,6. Der IT Gehaltsindex Deutschland wird quartalsweise von Vesterling auf Basis der tatsächlich vertraglich vereinbarten Jahresgehälter bei Neueinstellungen von IT-Fach- und Führungskräften ermittelt.

2) Der Stellenindex der Bundesagentur für Arbeit (BA-X) lag im März 2019 wie bereits im Vormonat bei 255 Punkten. Er hält damit auch weiterhin sein hohes Niveau über der 250-Punkte-Marke und signalisiert einen anhaltend hohen Personalbedarf von Betrieben und Verwaltungen. Der BA-X bildet die Entwicklung der Kräftenachfrage am ersten Arbeitsmarkt ab. In den saisonbereinigten Index fließen die bei der BA gemeldeten ungeförderten Arbeitsstellen (inkl. Stellen der Kooperationspartner), sowie die gemeldeten Stellen für Freiberufler, Selbständige und aus der privaten Arbeitsvermittlung ein.
Siehe: https://statistik.arbeitsagentur.de/Statistikdaten/Detail/201903/arbeitsmarktberichte/bax-ba-x/ba-x-d-0-201903-pdf.pdf

3) Das IAB-Arbeitsmarktbarometer sinkt im März um 0,3 Punkte auf 103,0 Punkte. „Der Abbau der Arbeitslosigkeit gerät in der Konjunkturdelle ins Stocken", stellt Enzo Weber, Leiter des IAB-Forschungsbereichs „Prognosen und Strukturanalysen“, fest. Die Bedingungen seien aber gut, dass die Arbeitslosigkeit nach der wirtschaftlichen Schwächephase wieder sinken könne. Das IAB-Arbeitsmarktbarometer beruht auf einer monatlichen Befragung aller lokalen Arbeitsagenturen zu der von ihnen erwarteten Arbeitsmarktentwicklung in den nächsten drei Monaten. Der Indikator bezieht sich auf die saisonbereinigte Entwicklung der Arbeitslosigkeit, also unter Herausrechnung der üblichen jahreszeitlichen Schwankungen.
Siehe: http://www.iab.de/de/daten/arbeitsmarktbarometer.aspx

4) Das ifo Beschäftigungsbarometer ist im März auf 101,6 Punkte gefallen, nach 102,9 Punkten im Februar. Dieser niedrige Wert wurde zuletzt im März 2017 beobachtet. Der Beschäftigungsaufbau in der deutschen Wirtschaft wird sich weiter verlangsamen. Das ifo Beschäftigungsbarometer basiert auf ca. 9.500 monatlichen Meldungen von Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes, des Bauhauptgewerbes, des Groß- und Einzelhandels und des Dienstleistungssektors. Die Unternehmen werden gebeten ihre Beschäftigtenplanungen für die nächsten drei Monate mitzuteilen. Siehe: http://www.cesifo-group.de/de/ifoHome/facts/Survey-Results/Konjunkturtest/Beschaeftigungsbarometer/Archiv/2019/Beschaeftigungsbarometer-201903.html

5) Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland steigen im März 2019 um 9,8 Punkte deutlich an. Der neue Wert liegt nun bei minus 3,6 Punkten. "Der deutliche Anstieg der ZEW-Konjunkturerwartungen zeigt, dass wichtige konjunkturelle Risiken weniger dramatisch eingeschätzt werden. Die mögliche Verschiebung des Brexits und die wieder aufkeimende Hoffnung auf einen vertraglich geregelten Austritt Großbritanniens haben die Finanzmarktexperten offenbar optimistischer gestimmt. Auch Fortschritte bei den Verhandlungen zwischen China und den USA zur Beendigung des Handelskrieges können dazu beigetragen haben. Gleichwohl zeigen die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland ein relativ schwaches Wachstum im ersten Halbjahr 2019 an", kommentiert ZEW-Präsident Prof. Achim Wambach, Ph.D. An der Umfrage zu den ZEW-Konjunkturerwartungen beteiligen sich bis zu 350 Finanzexperten. Der Indikator gibt die Differenz der positiven und negativen Erwartungen für die künftige Wirtschaftsentwicklung (auf Sicht von sechs Monaten) in Deutschland wieder.
Siehe: https://www.zew.de/de/presse/pressearchiv/konjunkturerwartungen-steigen-deutlich-an/

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