Kennzahlen Arbeitsmarkt Deutschland

 

Die aktuellen Kennzahlen zum Arbeitsmarkt Deutschland: Dezember 2018

 

IT Gehaltsindex1

+0,3 Steigerung

 

115,2 (+0,3)

 

BA-X 2

+/-0 Verbleib

 

252 (+/-0)

 

IAB Arbeitsmarktbarometer 3

+0,3 Steigerung

 

104,5 (+0,3)

 

ifo Beschäftigungsbarometer 4

-1,1 Rückgang

 

103,5 (-1,1)

 

ZEW Konjunkturerwartungen 5

+0,6 Steigerung

 

-24,1 (+0,6)

1) Der IT Gehaltsindex Deutschland stieg im 3. Quartal 2018 um 0,3 Punkte auf 115,2. Der IT Gehaltsindex Deutschland wird quartalsweise von Vesterling auf Basis der tatsächlich vertraglich vereinbarten Jahresgehälter bei Neueinstellungen von IT-Fach- und Führungskräften ermittelt.

2) Der Stellenindex der Bundesagentur für Arbeit (BA-X) hat sich im November im Vergleich zum Vormonat nicht verändert. Seit Dezember des letzten Jahres bewegt sich der BA-X kontinuierlich über der 250-Punkte-Marke und dokumentiert damit den höchsten Arbeitskräftebedarf seit Einführung des Index im Jahr 2005. Der BA-X bildet die Entwicklung der Kräftenachfrage am ersten Arbeitsmarkt ab. In den saisonbereinigten Index fließen die bei der BA gemeldeten ungeförderten Arbeitsstellen (inkl. Stellen der Kooperationspartner), sowie die gemeldeten Stellen für Freiberufler, Selbständige und aus der privaten Arbeitsvermittlung ein.
Siehe: https://statistik.arbeitsagentur.de/Statistikdaten/Detail/201811/arbeitsmarktberichte/bax-ba-x/ba-x-d-0-201811-pdf.pdf

3) Das IAB-Arbeitsmarktbarometer steigt im November auf 104,5 Punkte. „Am Konjunkturhimmel ziehen zwar Wolken auf, aber die Arbeitsagenturen sehen weiter einen kräftigen Aufwärtstrend bei der Beschäftigung“, stellt Enzo Weber, Leiter des IAB-Forschungsbereichs „Prognosen und Strukturanalysen“, fest. Das IAB-Arbeitsmarktbarometer beruht auf einer monatlichen Befragung aller lokalen Arbeitsagenturen zu der von ihnen erwarteten Arbeitsmarktentwicklung in den nächsten drei Monaten. Der Indikator bezieht sich auf die saisonbereinigte Entwicklung der Arbeitslosigkeit, also unter Herausrechnung der üblichen jahreszeitlichen Schwankungen.
Siehe: http://www.iab.de/de/daten/arbeitsmarktbarometer.aspx

4) Das ifo Beschäftigungsbarometer ist im November auf 103,5 Punkte gesunken. Die Zahl der Arbeitnehmer in Deutschland wird weiter wachsen, wenn auch langsamer. Das ifo Beschäftigungsbarometer basiert auf ca. 9.500 monatlichen Meldungen von Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes, des Bauhauptgewerbes, des Groß- und Einzelhandels und des Dienstleistungssektors. Die Unternehmen werden gebeten ihre Beschäftigtenplanungen für die nächsten drei Monate mitzuteilen. Siehe: http://www.cesifo-group.de/de/ifoHome/facts/Survey-Results/Konjunkturtest/Beschaeftigungsbarometer/Archiv/2018/Beschaeftigungsbarometer-201811.html

5) Die ZEW-Konjunkturerwartungen Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland sind im November 2018 um 0,6 Punkte auf einen neuen Wert von minus 24,1 Punkten angestiegen. Der Indikator hat sich damit zwar geringfügig verbessert, befindet sich aber nach wie vor sehr deutlich im negativen Bereich und unterhalb seines langfristigen Durchschnitts von 22,7 Punkten. "Die Verläufe von Industrieproduktion, Einzelhandelsumsätzen und Außenhandel deuten auf eine schwache Entwicklung der deutschen Wirtschaft im dritten Quartal hin. Dies spiegelt sich im Rückgang der Lageeinschätzung wider. Die Erwartungen der Teilnehmer/innen unserer Umfrage für die kommenden sechs Monate zeigen keine Verbesserung an. Sie gehen damit derzeit nicht von einer schnellen Korrektur der schwächeren Wirtschaftsentwicklung aus", kommentiert ZEW-Präsident Prof. Achim Wambach, Ph.D. An der Umfrage zu den ZEW-Konjunkturerwartungen beteiligen sich bis zu 350 Finanzexperten. Der Indikator gibt die Differenz der positiven und negativen Erwartungen für die künftige Wirtschaftsentwicklung (auf Sicht von sechs Monaten) in Deutschland wieder.
Siehe: https://www.zew.de/de/presse/pressearchiv/konjunkturerwartungen-nahezu-unveraendert/

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