Kennzahlen Arbeitsmarkt Deutschland

 

Die aktuellen Kennzahlen zum Arbeitsmarkt Deutschland: Juni 2018

 

IT Gehaltsindex1

-2,6 Reduktion

 

116,1 (-2,6)

 

BA-X 2

+2 Steigerung

 

253 (+2)

 

IAB Arbeitsmarktbarometer 3

-0,4 Rückgang

 

104,1 (-0,4)

 

ifo Beschäftigungsbarometer 4

+0,8 Steigerung

 

104,1 (+0,8)

 

ZEW Konjunkturerwartungen 5

+/-0 Gleichstand

 

-8,2 (+/-0)

1) Der IT Gehaltsindex Deutschland sinkt im 1. Quartal 2018 um 2,6 Punkte auf 116,1. Der IT Gehaltsindex Deutschland wird quartalsweise von Vesterling auf Basis der tatsächlich vertraglich vereinbarten Jahresgehälter bei Neueinstellungen von IT-Fach- und Führungskräften ermittelt.

2) Der Stellenindex der Bundesagentur für Arbeit (BA-X) ist im Mai um zwei Punkte auf 253 Punkte gestiegen. Damit erreicht er wieder den Höchststand vom letzten Dezember und signalisiert so einen ungebrochen hohen Arbeitskräftebedarf in Deutschland. Der BA-X bildet die Entwicklung der Kräftenachfrage am ersten Arbeitsmarkt ab. In den saisonbereinigten Index fließen die bei der BA gemeldeten ungeförderten Arbeitsstellen (inkl. Stellen der Kooperationspartner), sowie die gemeldeten Stellen für Freiberufler, Selbständige und aus der privaten Arbeitsvermittlung ein.
Siehe: https://statistik.arbeitsagentur.de/Statistikdaten/Detail/201805/arbeitsmarktberichte/bax-ba-x/ba-x-d-0-201805-pdf.pdf

3) Das IAB-Arbeitsmarktbarometer sinkt im Mai auf 104,1 Punkte. „Die Konjunktur hat zwei Gänge zurückgeschaltet, der Arbeitsmarkt schaltet zumindest einen Gang runter“, stellt Enzo Weber, Leiter des IAB-Forschungsbereichs „Prognosen und Strukturanalysen“, fest. Das IAB-Arbeitsmarktbarometer beruht auf einer monatlichen Befragung aller lokalen Arbeitsagenturen zu der von ihnen erwarteten Arbeitsmarktentwicklung in den nächsten drei Monaten. Der Indikator bezieht sich auf die saisonbereinigte Entwicklung der Arbeitslosigkeit, also unter Herausrechnung der üblichen jahreszeitlichen Schwankungen.
Siehe: http://www.iab.de/de/daten/arbeitsmarktbarometer.aspx

4) Das ifo Beschäftigungsbarometer ist im Mai um 0,8 Punkte auf 104,1 Punkte gestiegen. Die Bereitschaft bei deutschen Unternehmen, neues Personal einzustellen, hat wieder zugenommen. Das ifo Beschäftigungsbarometer basiert auf ca. 9.500 monatlichen Meldungen von Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes, des Bauhauptgewerbes, des Groß- und Einzelhandels und des Dienstleistungssektors. Die Unternehmen werden gebeten ihre Beschäftigtenplanungen für die nächsten drei Monate mitzuteilen. Siehe: http://www.cesifo-group.de/de/ifoHome/facts/Survey-Results/Konjunkturtest/Beschaeftigungsbarometer/Archiv/2018/Beschaeftigungsbarometer-201805.html

5) Die ZEW-Konjunkturerwartungen Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland bleiben im Mai auf demselben Stand wie im Vormonat. Der Index verharrt bei minus 8,2 Punkten (langfristiger Mittelwert: 23,9 Punkte) und steht nun bei 5,1 Punkten. "Die Wirkung der relativ guten Werte für die deutschen Exporte und die Produktion im März 2018 wurden in der aktuellen Umfrage von neuen politisch getriebenen Unsicherheiten überlagert.", kommentiert ZEW-Präsident Prof. Achim Wambach, Ph.D. An der Umfrage zu den ZEW-Konjunkturerwartungen beteiligen sich bis zu 350 Finanzexperten. Der Indikator gibt die Differenz der positiven und negativen Erwartungen für die künftige Wirtschaftsentwicklung (auf Sicht von sechs Monaten) in Deutschland wieder.
Siehe: https://www.zew.de/de/presse/pressearchiv/konjunkturerwartungen-bleiben-unveraendert-1/

 

 

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