Kennzahlen Arbeitsmarkt Deutschland

 

Die aktuellen Kennzahlen zum Arbeitsmarkt Deutschland: August 2017

 

IT Gehaltsindex1

-2,0 Reduktion

 

118,5 (-2,0)

 

BA-X 2

Steigerung +3

 

238 (+3)

 

IAB Arbeitsmarktbarometer 3

-0,3 Reduktion

 

103,9 (-0,3)

 

ifo Beschäftigungsbarometer 4

+1,1 Steigerung

 

112,1 (+1,1)

 

ZEW Konjunkturerwartungen 5

-1,1 Rückgang

 

17,5 (-1,1)

1) Der IT Gehaltsindex Deutschland sinkt im 2. Quartal 2017 um 2,0 Punkte auf 118,5. Der IT Gehaltsindex Deutschland wird quartalsweise von Vesterling auf Basis der tatsächlich vertraglich vereinbarten Jahresgehälter bei Neueinstellungen von IT-Fach- und Führungskräften ermittelt.

2) Der Stellenindex der Bundesagentur für Arbeit (BA-X) ist im Juli um drei auf 238 Punkte gestiegen und wächst damit dynamisch auf sehr hohem Niveau. Der BA-X bildet die Entwicklung der Kräftenachfrage am ersten Arbeitsmarkt ab. In den saisonbereinigten Index fließen die bei der BA gemeldeten ungeförderten Arbeitsstellen (inkl. Stellen der Kooperationspartner), sowie die gemeldeten Stellen für Freiberufler, Selbständige und aus der privaten Arbeitsvermittlung ein.
Siehe: https://statistik.arbeitsagentur.de/Statistikdaten/Detail/201707/arbeitsmarktberichte/bax-ba-x/ba-x-d-0-201707-pdf.pdf

3) Das IAB-Arbeitsmarktbarometer ist im Juli leicht auf 103,9 Punkte gesunken. „Die Beschäftigung steigt weiter mit Rekordtempo“, stellt Enzo Weber, Leiter des IAB-Forschungsbereichs „Prognosen und Strukturanalysen“, fest. Das IAB-Arbeitsmarktbarometer beruht auf einer monatlichen Befragung aller lokalen Arbeitsagenturen zu der von ihnen erwarteten Arbeitsmarktentwicklung in den nächsten drei Monaten. Der Indikator bezieht sich auf die saisonbereinigte Entwicklung der Arbeitslosigkeit, also unter Herausrechnung der üblichen jahreszeitlichen Schwankungen.
Siehe: http://www.iab.de/de/daten/arbeitsmarktbarometer.aspx

4) Das ifo Beschäftigungsbarometer stieg im Juli  um 1,1 Punkte gegenüber dem Vormonat auf 112,1 Punkte. Das Beschäftigungsbarometer erreicht damit ein neues Rekordhoch. Das ifo Beschäftigungsbarometer basiert auf ca. 9.500 monatlichen Meldungen von Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes, des Bauhauptgewerbes, des Groß- und Einzelhandels und des Dienstleistungssektors. Die Unternehmen werden gebeten ihre Beschäftigtenplanungen für die nächsten drei Monate mitzuteilen. Siehe: http://www.cesifo-group.de/de/ifoHome/facts/Survey-Results/Konjunkturtest/Beschaeftigungsbarometer/Archiv/2017/Beschaeftigungsbarometer-201707.html

5) Die ZEW-Konjunkturerwartungen Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland gehen im Juli leicht zurück. Der Index liegt bei 17,5 Punkten (langfristiger Mittelwert: 23,9 Punkte) und damit 1,1 Punkte unter dem Wert des Vormonats. "Unsere Gesamteinschätzung für die Konjunkturentwicklung in Deutschland ändert sich nicht gegenüber dem Vormonat", kommentiert ZEW-Präsident Prof. Achim Wambach, Ph.D. An der Umfrage zu den ZEW-Konjunkturerwartungen beteiligen sich bis zu 350 Finanzexperten. Der Indikator gibt die Differenz der positiven und negativen Erwartungen für die künftige Wirtschaftsentwicklung (auf Sicht von sechs Monaten) in Deutschland wieder.
Siehe: http://www.zew.de/de/presse/pressearchiv/erwartungen-nahezu-unveraendert/