Kennzahlen Arbeitsmarkt Deutschland

 

Die aktuellen Kennzahlen zum Arbeitsmarkt Deutschland: Februar 2017

 

IT Gehaltsindex1

+0,9 Steigerung

 

120,2 (+0,9)

 

BA-X 2

+1 Steigerung

 

228 (+1)

 

IAB Arbeitsmarktbarometer 3

+0,1 Steigerung

 

103,2 (+0,1)

 

ifo Beschäftigungsbarometer 4

-1,1 Reduktion

 

110,7 (-1,1)

 

ZEW Konjunkturerwartungen 5

+2,8 Steigerung

 

16,6 (+2,8)

1) Der IT Gehaltsindex Deutschland steigt im 4. Quartal 2016 um 0,9 Punkte auf 120,2. Der IT Gehaltsindex Deutschland wird quartalsweise von Vesterling auf Basis der tatsächlich vertraglich vereinbarten Jahresgehälter bei Neueinstellungen von IT-Fach- und Führungskräften ermittelt.

2) Der Stellenindex der Bundesagentur für Arbeit (BA-X) ist im Januar gegenüber Dezember um einen auf 228 Punkte gestiegen. Die Kräftenachfrage legt damit auf hohem Niveau weiter zu. Der BA-X bildet die Entwicklung der Kräftenachfrage am ersten Arbeitsmarkt ab. In den saisonbereinigten Index fließen die bei der BA gemeldeten ungeförderten Arbeitsstellen (inkl. Stellen der Kooperationspartner), sowie die gemeldeten Stellen für Freiberufler, Selbständige und aus der privaten Arbeitsvermittlung ein.
Siehe: https://statistik.arbeitsagentur.de/Statistikdaten/Detail/201701/arbeitsmarktberichte/bax-ba-x/ba-x-d-0-201701-pdf.pdf

3) Das IAB-Arbeitsmarktbarometer ist im Januar um 0,1 Punkte auf 103,2 gestiegen. „Das Entlassungsrisiko liegt auf dem niedrigsten Wert seit der Wiedervereinigung“, stellt Enzo Weber, Leiter des IAB-Forschungsbereichs „Prognosen und Strukturanalysen“, fest. Betriebe würden sich Beschäftigte sichern, da die Wiederbesetzung freier Stellen schwieriger geworden sei. Die sinkende Entlassungsquote verringere die Arbeitslosigkeit und führe auch dazu, dass sich die Beschäftigung noch gut entwickle. Das IAB-Arbeitsmarktbarometer beruht auf einer monatlichen Befragung aller lokalen Arbeitsagenturen zu der von ihnen erwarteten Arbeitsmarktentwicklung in den nächsten drei Monaten. Der Indikator bezieht sich auf die saisonbereinigte Entwicklung der Arbeitslosigkeit, also unter Herausrechnung der üblichen jahreszeitlichen Schwankungen.
Siehe: http://www.iab.de/de/daten/arbeitsmarktbarometer.aspx

4) Das ifo Beschäftigungsbarometer ist im Januar um 1,1 Punkte gegenüber dem Vormonat auf 110,7 Punkte gefallen. Die deutsche Wirtschaft plant zwar weiterhin, zusätzliches Personal einzustellen, aber weniger stark als zuletzt. Das ifo Beschäftigungsbarometer basiert auf ca. 9.500 monatlichen Meldungen von Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes, des Bauhauptgewerbes, des Groß- und Einzelhandels und des Dienstleistungssektors. Die Unternehmen werden gebeten ihre Beschäftigtenplanungen für die nächsten drei Monate mitzuteilen. Siehe: http://www.cesifo-group.de/de/ifoHome/facts/Survey-Results/Konjunkturtest/Beschaeftigungsbarometer/Archiv/2017/Beschaeftigungsbarometer-201701.html

5) Die ZEW-Konjunkturerwartungen Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland steigen im Januar 2017 leicht an. Der Index liegt bei 16,6 Punkten (langfristiger Mittelwert: 24,0 Punkte) und damit 2,8 Punkte über dem Wert des Vormonats. "Die leichte Zunahme der ZEW-Konjunkturerwartungen beruht vor allem auf einer Verbesserung der wirtschaftlichen Situation der europäischen Volkswirtschaften. Die recht guten Zahlen für die vorläufige Entwicklung des deutschen Brutto-Inlandsprodukts im Vorjahr sowie die Industrieproduktion des Eurogebiets im November 2016 kamen wohl für viele überraschend. Der Anstieg der Erwartungen ist deshalb auch als Vertrauensvorschuss für das neue Jahr 2017 zu sehen", kommentiert ZEW-Präsident Prof. Achim Wambach, Ph.D. An der Umfrage zu den ZEW-Konjunkturerwartungen beteiligen sich bis zu 350 Finanzexperten. Der Indikator gibt die Differenz der positiven und negativen Erwartungen für die künftige Wirtschaftsentwicklung (auf Sicht von sechs Monaten) in Deutschland wieder.
Siehe: http://www.zew.de/de/presse/pressearchiv/etwas-bessere-erwartungen-zum-jahreswechsel/